Die Störche von Stallhofen haben ein neues Zuhause bekommen

Aus dem bisher bestehenden Storchennest wuchs Gras heraus. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Oberfläche des Nistmaterials wasserundurchlässig geworden ist. Die Störche bringen mit ihren Füßen immer wieder kleine Erdpartikel mit, sodass es nach Jahren zu einer Oberflächenverdichtung kommt. In deren Folge die Gefahr besteht, dass bei einer Regenperiode die Eier im Wasser liegen, unterkühlt sind und nicht ausgebrütet werden.

Ein erster Versuch, das Nest durch Entfernen der festen Schicht zu sanieren, schlug leider fehl. Ein Sturm in der Nacht vom 6. auf den 7. März wehte das verbliebene Nistmaterial herunter.

Nachdem bisher ein kleineres Wagenrad die Basis des Nestunterbaus war, entschloss sich Hr. Bürgermeister Feirer gleich eine neue, größere, verzinkte Metallkonstruktion von einem südsteirischen Betrieb zu kaufen und montieren zu lassen.

Am Montag den 11. März war es dann soweit:
Hr. Rosenthaler von der Storchenstation Tillmitsch brachte den neuen Unterbau, der dann mit Heu und eingeflochtenen Weidenruten bezugsfertig gemacht wurde. Der alte Unterbau wurde entfernt.

Mit Hilfe eines Kranwagens der freiwilligen Feuerwehr Köflach wurde der neue Nestunterbau auf den bisherigen Mast gehoben und von den Mitarbeitern der Marktgemeinde Stallhofen montiert. Somit haben die aus Afrika heimkehrenden Störche ein neues, sturmsicheres Zuhause.

Ein großes Dankeschön noch an alle Beteiligten für ihr Engagement.

Haberl Josef
Berg und Naturwächter
und als Storchenbetreuer für den Bezirk Voitsberg tätig

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